Erfolgsgeschichten

Unternehmensgründungen, insbesondere aus dem High-Tech Bereich sind die Quellen wirtschaftlicher Dynamik. Das TIW hat die Aufgabe innovative Projekte aus der Hochschule zu unterstützen. Die Erfolge des TIW stellen sich als Ausgründungen aus der Hochschule sowie dem Hochschulbereich und der Ansiedlung im TIW dar. Im gründerfreundlichen Umfeld können hier Innovationen gedeihen und sich zu einem prosperierenden Unternehmen entwickeln. Am Ende des Prozesses steht die Aussiedlung aus dem TIW in den freien Markt.

Wolfenbütteler Erfolgsgeschichten (pdf)

ASA Spezialenzyme GmbH

Dr. Arno Cordes gründete die ASA-Spezialenzyme GmbH bereits 1991, seit zehn Jahren hat sie ihren Standort im TIW. Heute beschäftigt die Firma 10 Mitarbeiter, der Umsatz liegt bei mehr als einer Million Euro durch Herstellung und Vertrieb von Enzymen, mikrobiellen Mischkulturen und anderen bio-technologischen Produkten.

Die Biotechniker der ASA Spezialenzyme GmbH unterstützen den Fachbereich Versorgungs- und Verfahrenstechnik durch das Angebot von Vorlesungen, Klausuren sowie Bachelor-Arbeiten bei der Ausbildung im Bereich der Bio-, Enzym- und Gen-Technologie. Anwendungsgebiete dafür sind die Lebensmittelverarbeitung, organische Synthese, Analytik/Biosensorik sowie die Textil- und die Papierindustrie.

Vor kurzem noch im „Inkubator” der Hochschule verweilend, hat die C&S group (Spin in), ein Unternehmen der Autoelektronik, welches 1995 innerhalb des Fachbereichs Informatik gegründet worden ist, den Sprung in den „Katalysator” TIW geschafft.

C&S group hat sich für die Automobilindustrie zu einem Kompetenzzentrum für die Prüfung von Kommunikations-Chips und einem international anerkannten Unternehmen entwickelt.

Die Ende 2008 neu gegründete C&S Group GmbH (Spin off) hat vom TIW seit Februar 2009 ca. 1.000 m² High-Tech-Flächen bereitgestellt bekommen und nutzt weiterhin mit der vorhandenen Symbiose zur Hochschule und dem TIW Synergieeffekte, insbesondere solche, die im Bereich des Know-hows entstehen.

Phadiso GmbH

Die Phadiso GmbH wurde von drei Apothekern 2007 gegründet und ist ein hoch innovatives Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Softwareentwicklung. Ihre Standardlösungen sind spezialisiert auf den Arzneimittelmarkt mit dem Schwerpunkt auf der patientenindividuellen Arzneimittelverblisterung. Eine weitere Kernkompetenz der Phadiso GmbH liegt in ihrem pharmazeutischen Know-how, welches in die kundenspezifischen Entwicklungen von Softwarelösungen einfließt.

voipwerk GmbH

Markus Wedemeyer hat die Firma im Jahr 2000 gegründet und seitdem am Markt fest etabliert. Vom reinen Vertriebler entwickelte sich Pixelstudio zu einem stabilen Software-Haus. Die Mitarbeiterzahl (links Geschäftspartner Marco Windmüller) soll künftig kontinuierlich ausgebaut werden. Im Fokus der Arbeit stehen mittlerweile Lösungen für Voice over IP sowie für das Telefonieren über den Tablet-PC.

Inducap GmbH

Die Inducap GmbH ist ein innovatives Unternehmen für Verfahrenstechnik, spezialisiert auf die Anlagenplanung und den Sondermaschinenbau. Eine weitere Kernkompetenz der Inducap GmbH liegt im Bereich der Entwicklung und der kundenspezifisch ausgerichteten Lohnproduktion auf den Gebieten der Mikroverkapselung von Wirkstoffen und der Mikrogranulierung von Flüssigkeiten zu festen Mikrokugeln.

C&S group GmbH

Vor kurzem noch im „Inkubator” der Hochschule verweilend, hat die C&S group (Spin in), ein Unternehmen der Autoelektronik, welches 1995 innerhalb des Fachbereichs Informatik gegründet worden ist, den Sprung in den „Katalysator” TIW geschafft.

C&S group hat sich für die Automobilindustrie zu einem Kompetenzzentrum für die Prüfung von Kommunikations-Chips und einem international anerkannten Unternehmen entwickelt.

Die Ende 2008 neu gegründete C&S Group GmbH (Spin off) hat vom TIW seit Februar 2009 ca. 1.000 m² High-Tech-Flächen bereitgestellt bekommen und nutzt weiterhin mit der vorhandenen Symbiose zur Hochschule und dem TIW Synergieeffekte, insbesondere solche, die im Bereich des Know-hows entstehen.

geneXplain GmbH

Die geneXplain GmbH entwickelt und vertreibt Software für bioinformatische, systembiologische und cheminformatische Anwendungen, die in allen Bereichen der lebenswissenschaftlichen Forschung, insbesondere in der pharmazeutischen Industrie, zum Einsatz kommen.

Getragen von einer internationalen Gesellschaftsstruktur vereinigt geneXplain dabei eigene Entwicklungen mit Spitzentechnologie anderer Anbieter, z. B. aus Russland und Japan. Seine wissenschaftliche Spitzenstellung sichert das Unternehmen durch seine Beteiligung an internationalen und nationalen Forschungsprojekten mit renommierten Partnern.

AW SYSTEMS GmbH

AW-SYSTEMS ist ein junges und leistungsstarkes Unternehmen, das spezielle System- und Softwarelösungen entwickelt. Das Potential ist die Erfahrung sowie die stetige Weiterbildung der Mitarbeiter. Kompetente Beratung, intelligente Ideen und hochwertige Konzepte stehen im Vordergrund.

André Werner gründet im Mai 2000 die Firma AW-SYSTEMS in Wolfenbüttel. Im Oktober 2002 bezieht das Unternehmen seinen Standort im TIW auf dem Campus der Ostfalia Hochschule.

AW-SYSTEMS verstärkt ab 2005 einzelne Geschäftsbereiche, die innerhalb des Unternehmens aber dennoch autonom arbeiten:  AW creative, AW-eXperts, AW-TECHNICS und AW-research.

Durch die anhaltend positive Geschäftsentwicklung erfolgt im Oktober 2007 die Umwandlung in die AW-SYSTEMS GmbH. Als Geschäftsführer werden Dipl.-Inf. Sabine Werner und Dipl.-Inf. André Werner berufen. Beide studierten Medieninformatik bzw. Praktische Informatik an der damaligen Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, der heutigen Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Heute zählt das Unternehmen 15 Mitarbeiter und zeichnet sich insbesondere durch die Qualität und Effizienz der Projektarbeit aus.
Seit 2013 hat die AW-SYSTEMS GmbH großzügige Geschäftsräume in Salzgitter bezogen. Diese bieten der Softwaremanufaktur weitere Möglichkeiten zur kreativen und innovativen Weiterentwicklung.

SW-Düngesysteme GmbH

In Harmonie mit der Natur ist der Leitspruch der SW-Düngesysteme GmbH. Das Wolfenbütteler Unternehmen trägt ihr wichtigstes Produkt bereits im Firmennamen. Das Unternehmen handelt und entwickelt Düngesysteme und berät ihre Kunden in puncto passende Dünger. 2005 gegründet sitzt das Unternehmen als TIW-Mieter am Exer.

„Die Gründung verlief ähnlich einem Management-Buy-Out“, erklärt Geschäftsführer Egon Stalljann, Diplom-Biologe. „Wir haben damals in einem Betrieb in der selben Abteilung zusammengearbeitet“, ergänzt Geschäftsführer Kurt Wagner, Diplom-Agraringenieur. Auch Sylvia Schwadtke, ebenfalls Diplom-Agraringenieurin, war bereits damals mit dabei. Die drei entschlossen sich das Unternehmen zu verlassen, um selbst eins zu gründen. Mit Erfolg. Heute verkauft der Betrieb vom Exer aus selbst entwickelte Spezial-Dünger an Kunden in ganz Deutschland und sorgt so für grünen Rasen, blühende Blumen und gesunde Bäume. Zu den Einsatzflächen zählen Beispielsweise Golf-Anlagen und Sportplätze. Ebenso ist die biologische Landwirtschaft ein großer Abnehmer. Aber auch für den privaten Garten hat SW die richtigen Produkte.

Tischlerei SNT

Die Anfangsphase der Tischlerei SNT – Stephan Niehoff Tischlermeister hat sich zu großen Teilen auf dem Exer abgespielt. Ein Jahr zuvor hatte Niehoff sein Unternehmen gegründet, 1999 suchte er schon nach einer größeren Halle. Platz für einen umfangreichen Maschinenpark sollte her. Dann kam der Kontakt zu uns zustande. Auch das TIW steckte zu der Zeit noch in den Kinderschuhen. „Unsere Zeit am Exer begann als großes Abenteuer“, erinnert sich Niehoff. Viel Kreativität und Gestaltungswille seien nötig gewesen. Dafür hatte Niehoff die große Halle, die er gesucht hatte. Somit konnte der Betrieb durchstarten.

In den sieben Jahren am Exer wuchs die Mitarbeiterzahl des Tischlerei-Betriebes von 3 auf 13. Der Tischlermeister hat seinen Betrieb spezialisiert auf Fenster und Türen. Inzwischen sind auch Möbel und Markisen dazugekommen. „Wir übernehmen auch jegliche Tischler-Reparaturarbeiten“, sagt Niehoff. 2006 ging es für das Unternehmen weiter in die Lindener Straße. Seit 2015 hat SNT eine eigene Halle im Gewerbegebiet Ost Am Rehmanger.

KARO GmbH

Anfang 2008 als Distributor für elektromechanische Komponenten gegründet, hat sich KARO Elektrotechnik zu einem kompetenten Partner für die Industrie entwickelt. Sie bieten Qualitätsprodukte an und entwickeln spezielle Lösungen. Dabei stehen gute Ideen und einfache Konzepte im Vordergrund.

Seit 2010 widmet sich KARO GmbH verstärkt der Kabelkonfektionierung und Gehäusebearbeitung im elektrotechnischen Bereich und bietet eine umfangreiche Auswahl an Produkten für nahezu alle Anwendungen und letztendlich eine Lösung, die auf die Wünsche angepasst ist.

Bei KARO GmbH finden Sie ein breites Spektrum und schnelle Verfügbarkeit u. a. für Prokukte aus den Bereichen Kabelverschraubungen, Steckverbindungssysteme, Taster, Schalter, Relais, Sicherheitskomponenten, Gehäusetechnik, Kennzeichnung, Kabel und Leitungen, Lüfter und Zubehör, Mess- und Steuergeräte.

KARO GmbH berät und informiert die Kunden an den Standorten in Wolfenbüttel und Viersen kompetent zu aktuellen Technologien und Produkten. Ihr Potential ist die langjährige Erfahrung und ihr langjähriges Know-How.

Mobfish

Der Traum der Unternehmensgründung wurde 2012 Wirklichkeit, als mobfish mit dem Mega-Erfolg „Wer wird Reich“ das damals erfolgreichste Quiz-Spiel auf den Markt brachte. In dem noch jungen App-Markt erreichte das Spiel über 7 Millionen Downloads. Die erfolgreiche Start-Up Reise begann schon damals mit einer Partnerschaft mit Microsoft, Einladungen von Google und Großkunden wie Schneider Electric. Konsequent wurde in die Weiterentwicklung des Unternehmens investiert. Seitdem wurde die App-Entwicklung für Android, Apple iOS und Windows Mobile stark professionalisiert. Besonders intensiv wurden Erfahrungen mit der Nutzung von spielerischen Mitteln in Apps gesammelt, mittlerweile bekannt unter dem Begriff Gamification.

Mit der Unterstützung von erfahrenen Mentoren aus der Wirtschaft wurde ein Neuausrichtung als IT-Dienstleister vorangetrieben. Technologisch kam die Komponente WordPress hinzu. So kann Mobfish heute als WordPress-Experte viele seiner Apps mit innovativen Web-Schnittstellen verbinden.

Vor allem mit „Player360“, der 360 Grad Video-App und dem „Hub360“, dem Control Center, ist mobfish aktuell mit einem eigenen White-Label-Produkt am Markt erfolgreich. Anfang 2016 wurde, mit zwei weiteren Gesellschaftern, die Threesixty.Rocks UG, als 360 Grad Video-Agentur gegründet. Diese gezielte Fokussierung positioniert mobfish ideal im stark wachsenden Virtual Reality Markt. Außerdem ist mobfish als Microsoft Gamification Partner und offizieller App-Entwickler für die „Microsoft Level Up! Controller“-App, einem VR-Game für den Energieversorger BS-Energy, sowie als Entwickler der „EnkeApp“ für die Robert-Enke-Stiftung weiterhin am App-Markt aktiv.

Bereits im Oktober 2018 konnte mobfish unser Gründerzentrum verlassen und mit 5 Mitarbeitern eigene Räume in Braunschweig beziehen.

Plastik-Spezialist Fischer UG

Stefan Fischers Motto lautet „Ganz oder gar nicht: Keine halben Sachen“. Und diese Einstellung wird überall in der Werkstatt deutlich. Sein Lackierraum ist mit modernster Filtertechnik ausgestattet. Die Arbeit mit Epoxid-Harz läuft nun bei 80 Grad Celsius, die Fertigstellung gelingt dadurch schon nach 45 Minuten – vorher waren es mehr als 130. „Ich bin mein eigener Forschungs- und Entwicklungschef“, erzählt er schmunzelnd, und berichtet von manch durchgemachter Nacht. „Weil ich experimentierfreudig bin und gern tüftele.“ Fischer verfügt über einen unvergleichlichen Erfahrungsschatz in puncto Plastik.

Der gebürtige Wolfenbütteler hat schon die halbe Welt bereist, hat zum Beispiel in der französischen Schweiz bei Peter Sauber gearbeitet, der für seinen Formel 1-Rennstall nur beste Materialien und die besten Mitarbeiter einsetzte. „Da haben wir viele Teile in Kohlefaser gebacken.“ Zudem hat Fischer schon das lebenslange Lernen vorgelebt, als es diesen Begriff noch gar nicht gab: „Wenn ich etwas nicht weiß, will ich es wissen.“ Da kommt ihm entgegen, dass die Kunststoff-Formgebung (so die offizielle Bezeichnung) ein unheimlich weites Feld ist. Pneumatik, Hydraulik und Elektronik mit Holz, Metall und Lack: „Unsere Arbeit ist sehr vielfältig und hält jeden Tag neue Herausforderungen bereit.“

Natürlich kommen auch Kunden, die nur mal eben ihre defekte Motorrad-Verkleidung reparieren lassen, den beschädigten Pferdeanhänger oder das Wohnmobil. Doch mittlerweile sind der Modell- und Formenbau für Großkunden in den Vordergrund gerückt.

fb tischlerei & und design

Tischlermeister Frank Bösche machte sich aus der Not heraus selbständig – sein vorheriger Arbeitgeber musste Insolvenz anmelden. „Da habe ich 2005 als Einzelkämpfer in einer Hinterhof-Garage angefangen“, erzählt er. „Meine ersten Kunden waren die, für die ich vorher bei meinem Arbeitgeber tätig war.“

Schnell zeigte sich, dass die Kunden Bösche treu blieben – und seiner besonderen Art, mit Holz umzugehen. Erst kam eine weitere Garage hinzu, dann noch eine. Doch als Bösche den dritten Mitarbeiter einstellte, zog die kleine Firma 2010 an den Exer. Dort ging es in Halle 25 rapide aufwärts: Nun gab es Platz für Menschen und Maschinen. Und für Bösches Steckenpferd: die Ausstellung. „Wir überzeugen Neukunden in erster Linie durch unsere Arbeit“, erklärt der Meister stolz. Und so zeigt er auf rund 510 Quadratmetern am Exer sein Portfolio, zu dessen Spezialitäten die begehbaren Schränke, die speziellen Haustüren mit reizvollen Vorsätzen und beeindruckende Massivholztische gehören.

Beeindruckend ist mittlerweile auch der Maschinenpark bei fb tischlerei & und design: Jüngste Neuerwerbung ist eine Druckbalgen-Säge aus Italien, daneben steht eine schmucke CNC-Fräse. Insgesamt hat Bösche in seine Geschäftsräume rund eine Viertelmillion Euro investiert – und seit der Gründung sechs Arbeitsplätze geschaffen.

Wassertechnologische Institut (WTI)

„Hidden Champions“ nennt man in der Wirtschaft jene Unternehmen, die mit bundesweiter oder gar weltweiter Ausstrahlung arbeiten – und dies nahezu im Verborgenen tun. Zu diesen bescheidenen Großen gehört auch das Wassertechnologische Institut (WTI) am Exer. Von Wolfenbüttel aus wird die Wasserqualität für Kunden in ganz Norddeutschland kontrolliert.

Einziger Gesellschafter der GmbH ist der VFTV e.V., dem Verein gehören Wasserversorger zwischen Harz und der Küste an – auch die Stadtwerke Wolfenbüttel sind dabei. Silke Kindt ist Geschäftsführerin des WTI – einer echten Ostfalia Ausgründung: „Initiator war 1988 Professor Hölzel, der an der Fachhochschule ein eigenes Wasserlabor betrieb“, erinnert sie sich. 1993 ging dann die GmbH an den Start – und Silke Kindt wuchs sozusagen mit rein. „Ich habe zunächst hier studiert und wurde dann angestellt.“ Seitdem stieg die Nachfrage nach den Leistungen des Labors permanent, und zwar so stark, dass sich das WTI kürzlich am Exer 10 von 300 auf 380 Quadratmeter ausgedehnt hat.

Das Team des WTI absolviert rund 11.000 mikrobiologische Untersuchungen pro Jahr und 2500 chemikalische. Neben der Analytik im Bereich der Trinkwasserversorgung geht es um die Kontrolle der Schwimmteiche und Badebecken sowie des Grundwassers.

SkinAffair

Ein Alleinstellungsmerkmal ist oftmals der Grundstein jedes unternehmerischen Erfolgs. Das gilt auch für Tätowierer. „Tattoos sind längst in der Gesellschaft angekommen“, erklärt Holger Kahl, Inhaber des Tattoo-Studios SkinAffair und der Vertriebsgesellschaft Holger Kahl & Karsten Baerwolf – beide Am Exer ansässig. „Zu meinen Kunden gehören alle Berufsgruppen – vom Arzt bis zum Bankkaufmann“, sagt der gebürtige Wolfenbütteler.

Als Tätowierer nimmt er sich besonders viel Zeit für seine Besucher. „Wir haben hier einen äußerst familiären Umgang“, sagt Kahl, zu dessen Team noch zwei Tätowiererinnen und eine Piercerin gehören. Der Besuch bei SkinAffair soll stets auch ein besonderes Erlebnis sein. Für alle Kunden wird jedes Motiv digital erarbeitet – und kommt nur einmal auf die Haut.

Das Alleinstellungsmerkmal hat sein selbst entwickeltes Produkt Wunol – eine besonders wirksame Wundheillotion. Sie hilft bei der Regeneration der gereizten Haut nach einer Tätowierung – eigne sich laut Kahl aber auch für Mückenstiche oder als Rasierwasser. Daher wird die Lotion auch in Apotheken und größeren Handelsketten vertrieben. Das Geheimnis: „Wir verwenden ein Hagebutten-Kernöl mit sehr hohem Reinheitsgrad“, verrät der 46-Jährige, der für dieses Produkt noch einen Vertriebspartner sucht. Zudem vertreibt Kahl zusammen mit seinem Geschäftspartner Karsten Baerwolf europaweit eine Tattoo-Spardose. Als Geschenk der absolute Renner, insbesondere zu Weihnachten. „Da verkaufen wir um die 1200 Exemplare“, erzählt Kahl. Das Tätowieren hat er bei einem Freund in Berlin gelernt. „Das war sofort meine Leidenschaft“, sagt Kahl. Vor sechs Jahren fasste er den Entschluss: „Ich wollte beruflich machen, was ich liebe.“ Tätowieren.

Brandes Metallbau Schlosserei

Seit 2008 ist das Familienunternehmen „Brandes Metallbau Schlosserei“ auf dem Exer ansässig. „Seit 1999 bin ich als selbstständiger Metallbauer rund um Wolfenbüttel tätig“, erzählt Firmeninhaber Hans-Jürgen Brandes. Gefertigt werden unter anderem Balkone, Türen und Tore, Treppen, Überdachungen und Sonderanfertigungen wie die Unterkonstruktion des Feuerzangenbowle-Standes auf dem Weihnachtsmarkt. „Wir arbeiten für Kunden im ganzen Landkreis und hin und wieder auch darüber hinaus.

Die meisten Anfragen erhalten wir von Privatkunden, die wir entsprechend ihrer Vorstellungen zur Machbarkeit beraten und anschließend ihre Ideen aus Metall umsetzen“, beschreibt er den Kundenstamm. Individueller Geschmack und Sonderanfertigungen für Altbauten machen Handarbeit abseits der Massenfertigung unverzichtbar. Auf insgesamt 450 m² wird dafür Stahl geschnitten, verformt und geschweißt.

„Zurzeit haben wir zwei Lehrlinge zum Metallbauer im Betrieb, insgesamt sind wir allerdings sechs Personen“, ergänzt Doris Brandes, die Kaufmännische Leitung des Unternehmens. 2008 sind die Kinder der beiden mit ins Unternehmen eingestiegen. Daniel und Jenny Brandes sind als Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik für die Technik und Projektabwicklung zuständig. „Ich habe vor einem Jahr meinen Meister gemacht, mein Bruder ist zusätzlich als Europäischer Schweißfachmann zertifiziert“, erklärt die junge Firmennachfolgerin.

HCS Ausrüstung GmbH

Die Unternehmen von Mathias Himstedt und Andreas Berger sind aus Leidenschaft entstanden. Aus der Faszination für Outdoor-Equipment und Militärausrüstung gründeten beide Online-Shops, die sich zu der heute bestehenden Allianz ihrer Geschäfte mit Lagern in Bad Harzburg und Wolfenbüttel sowie zwei Ladengeschäften in Wolfenbüttel entwickelten. „Wir haben beide ungefähr 2009 mit dem Versandhandel angefangen und haben uns darüber kennengelernt. Als ich 2014 aus der Bundeswehr ausschied und ein Studium an der Ostfalia begann, entstand die Idee eines gemeinsamen Lagers in Wolfenbüttel. 2015 bekamen wir den Kontakt zum TIW und wenig später das Angebot für die Halle“, erzählt Himstedt.

Anfang 2016 bezogen sie die knapp 300 m² großen Lagerräume am Exer, die um einen Showroom ergänzt wurden. „Viele Kunden möchten sich die Produkte ansehen und anfassen, zudem ist das Vertrauen in Onlineshops mit angeschlossenen Ladengeschäften höher“, erklärt Berger die Entscheidung, die bestehenden Onlineshops zu erweitern. Wenige Monate später erfolgte die Eröffnung eines Ladens in der Breite Herzogstraße. „Das Sortiment in den Geschäften unterscheidet sich. In der Herzogstraße bieten wir eher Equipment für Outdoor-Freunde an, während der Laden am Exer sich an Soldaten und Einsatzkräfte richtet“, beschreibt Himstedt die Ausrichtung des Angebots. Um alle Kunden zu bedienen, Pakete rechtzeitig rauszuschicken und Anfragen zu beantworten, beschäftigen die beiden Gründer inzwischen zwei Vollzeitkräfte und vier Aushilfen.

Awifa Akademie

Auch in der Bildungsbranche sind Erfolgsgeschichten möglich. Die Awifa Akademie bietet regelmäßig Ausbildungs-Kurse für Industriemeister und IHK-geprüfte Ausbilder am Exer an. Hinter Awifa stehen die Geschäftsführer Matthias Falius und Alexander Wietasch, die beide die Bildungsbranche sehr gut kennen. „Wir haben bei vielen Bildungsträgern gesehen, dass man es besser machen könnte. Daraufhin haben wir den Entschluss gefasst, eine eigene Akademie zu gründen“, sagt Wietasch. Der gelernte Mechatroniker hat die Landschaft der Bildungsträger als Schüler kennengelernt.

Nach der Ausbildung hat er Fortbildungen zum Industriemeister und zum Technischen Betriebswirt absolviert. „Ich habe den Aufwand gesehen, den man dort betreiben muss“, sagt Wietasch. Er wollte es besser machen und hatte die Idee, einen eigenen Bildungsträger zu gründen. Regelmäßigen Kontakt hatte er noch zu seinem ehemaligen Dozenten, Matthias Falius. Als Dozent für Qualitätsmanagement hatte dieser schon fast überall Vorträge gehalten, Seminare geleitet und Kurse gegeben. Auch er kennt die Branche gut und hat Ideen, wie es noch besser funktionieren könnte. Mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung haben die beiden also eine eigene Akademie gegründet. „Anders als bei den meisten Bildungsträgern gibt es bei uns weniger Teilnehmer pro Kurs“, verrät Wietasch das Erfolgsrezept. Auch die Lehrgangsdauer sei deutlich kürzer als sonst in der Branche üblich. In zehn Monaten werden bei Awifa rund sieben Teilnehmer auf die Industriemeister-Prüfung vorbereitet. Die beiden Geschäftsführer organisieren die Kurse, halten Kontakt zu den Kammern, buchen die Dozenten. Sie profitieren dabei von ihrem guten Netzwerk in der Region etwa zu Dozenten.

Bozankaya Metall & Kunststoff GmbH

Die Bozankaya Metall & Kunststoff GmbH hatte 1999 mit 10 Mitarbeitern ihre Arbeit in einer Lagerhalle des TIW begonnen und beschäftigt nach der erfolgreichen Ausgründung aus dem TIW in den freien Markt heute weltweit über 450 Personen.

S & H Metallbau GbR

Die S & H Metallbau GbR wurde im März 1996 gegründet. Drei Jahre später bezog das Unternehmen die Räumlichkeiten des TIW. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt in der Bauschlosserei und es ist auf die Verarbeitung von Edelstahl spezialisiert. Im Jahr 2008 erfolgte die Aussiedlung in eine größere Produktionsstätte in Salzgitter.

Goaldesign GmbH

Die Goaldesign GmbH begann ihre Laufbahn mit Unterstützung des TIW als Konstruktionsbüro. Im Rahmen der „Digitalen Fabrik“ konzentriert sie sich heute auf die operative Beratung der Automobilkonstrukteure beim Umgang mit den CAD-System CATIA V5. Die Goaldesign GmbH ist Mitglied in den Vereinen Digitale Fabrik und im TIW.

TRS Studiotechnik GmbH

Die TRS Studiotechnik GmbH ist der richtige Partner für die Planung, Projektierung, Fertigung und Installation von professioneller Tonstudiotechnik für Hörfunk-, Fernsehstudios, Ü-Wagen und Theater. Unter anderem bietet TRS Studiotechnik den Service für Telefunken-, ANT- und ATW-Tonstudiotechnik an und hat ihren Sitz Am Exer.

Nach 14 Jahren erfolgreicher Arbeit stellte die TRS Studiotechnik GmbH am 30.06.2015 ihre Geschäftstätigkeit ein.

WKM Elektrosysteme GmbH & Co.KG

Die WKM Elektrosysteme GmbH & Co. KG wurde 1997 gegründet und hat ihren Sitz in Wolfenbüttel. WKM bietet alles rund um die Elektrotechnik zur Automatisierung von Maschinen und Anlagen. Von der Beratung / Konzepterstellung über die Schaltplanerstellung, Softwareerstellung, Fertigung der Schaltanlagen, Installation, Inbetriebnahme und Erstellung der kompletten Dokumentation erhalten Sie alles aus einer Hand.